Jenseits des Vergessens

Blog von Amanda Koch

In der Balance der Natur heilen

Sep 192019

In diesen Tagen unterstützt uns das Universum in der Heilung. Yin und Yang kommen in Balance, bevor die Energie des Yin für ein halbes Jahr überwiegen wird. Und das ist ein Geschenk.
Denn wir leben in einer Gesellschaft, in der das Yang permanent überwiegt: Wir vergleichen (Yang) uns, wir konkurrieren (Yang) untereinander, wir bewerten (Yang) permanent unser Leben, wir streben (Yang) danach, die oder der Beste (Yang) zu sein. Damit unterstützen wir das Grundgefühl, das wir alle getrennt (Yang) voneinander sind und dass wir permanent erschaffen (Yang) müssen, um uns beweisen (Yang) zu können und um Anerkennung (Yang) von außen zu bekommen.
Nur die Energie des Yin kann dieses Energiefeld wieder auflösen. Durch Yin geschieht Heilung. Yin verbindet und sucht das Miteinander. Daher lebe deine Emotionen (Yin) und nimm deine Schwächen (Yin) an, nur so kannst du dir gegenüber Mitgefühl (Yin) entwickeln und Liebe (Yin) mit dem Herzen begreifen anstatt mit dem Verstand (Yang).
Wir haben ein Bewusstsein (Yang) und ein Unterbewusstsein (Yin) beides ist wichtig, ebenso wie der Verstand (Yang) und unser Herz (Yin) und nur wenn wir unsere Gedanken (Yang) mit Liebe ummanteln, kann Heilung geschehen. Und dann heilst nicht nur du, sondern alle um dich herum und zugleich Mutter Erde.

Spüre die Wärme der Sonne und umarme die Kühle der Nacht.
Akzeptiere dein Denken und lebe deine Emotionen.
Zelebriere dein aktives Tun und genieße das Ruhen.
Strahle im Licht deiner Schöpferkraft und tauche in die Stille des Nichts.
Erschaffe dein Leben und ruhe im Sein.

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Kleine Übung: Erinnere dich an dein Fühlen
Wir haben verlernt im Alltag zu fühlen und der Intuition Gehör zu schenken. Halte in den vielfältigen Situationen deines Tages kurz inne und spüre den Atem in deinem Bauch, atme ruhig ein und wieder aus. Spüre deine Füße, deine Beine, deinen Rumpf … deinen ganzen Körper. Atme für ein paar Minuten ganz bewusst und nimm das Gefühl wahr, das dich bei deinem Tun oder Denken gerade begleitet.
Je häufiger du innehältst, desto mehr erwacht in dir wieder dein Bauchgefühl, denn du beachtest es. Nach ein paar Tagen, spätestens nach einem Mondzyklus, wirst du ganz automatisch deiner Intuition mehr vertrauen als deinem Verstand.

Die folgende kleine (unvollständige) Tabelle kann dir helfen, ein Gefühl zu bekommen, was Yin und was YangEnergie ist.

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Mondlicht im September

Sep 132019

Es naht der volle Mond des 9. Mondmonats und er macht es uns besonders leicht nach innen zu spüren und um Altes aufzuarbeiten.
Wenn du an den beiden Vollmondtagen nach draußen gehst, die laue Luft des herbstlichen Abends auf deiner Haut fühlst und dich im weichen Mondlicht badest, dann wird ganz leicht eine seelige Ruhe über dich kommen, die dir erlaubt liebevoll nach innen zu spüren und zu schauen. Oftmals ordnen sich dann von ganz allein deine Gedanken, Klarheit taucht auf und du fühlst, dass alles was du brauchst, wonach du dich sehnst, in dir ist. Du bist der Schöpfer deiner Gedanken, deiner Emotionen, deines Tages, und deiner Träume. Du kreierst dir dein Leben.

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Genieße die volle Mondin in ihrer ganzen SeptemberEnergie. 

 

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September. Zeit der Balance

Sep 102019

Nach der Fülle des Sommers verschenkt die Natur großzügig ihre Früchte. Die Jahreszeit wandelt sich und es beginnt der Herbst. Zeit, um dem Leben gegenüber dankbar zu sein. Wenn du dankbar bist, verändert das dein Sein: du bist dir bewusst, dass nichts im Leben selbstverständlich ist. Dankbar zu sein, bringt dich ins Gewahrsein. Dankbarkeit verändert dein Leben, deine Beziehung zum Leben. Es gibt jeden Tag etwas, wofür du aus ganzem Herzen dankbar sein kannst. Denn Dankbarkeit ist in dir. Sie gehört zu dir. Du brauchst ihr nur Ausdruck zu verleihen. Wenn du dir jeden Tag bewusst wirst, wofür du dankbar bist, wird dein Herz sich nicht nur öffnen. Du wirst auch deinen Weg finden. Den Weg, der dich sicher durch dein Leben trägt.

Ritual
Du kannst jeden Tag in Dankbarkeit beginnen, indem du vor dem Aufstehen kurz innehältst und spürst, wofür du dankbar bist. Bewusster wirst du dir selbst, wenn du all das aufschreibst und dabei tief in deinem Herzen fühlst, dass es nicht nur Worte sind, sondern ein wahres Gefühl von Dankbarkeit. Du kannst dieses Ritual auch abends vor dem Schlafen durchführen oder dir zweimal bewusst werden lassen, wofür du an dem Tag dankbar bist.

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Balance. Die energetische Qualität des 9. Mondmonats ist vom Gleichgewicht der Kräfte bestimmt, denn Licht und Dunkelheit halten sich zur Herbsttagundnachtgleiche die Waage bevor die Dunkelheit mit ihrer Ruhe und Stille siegen wird. Der Monat schenkt uns Raum in unser eigenes Gleichgewicht der Kräfte zu spüren. Du kannst dich fragen: Sind Geben und Nehmen in Balance? Kann ich nach einer aktiven Zeit auch wieder entspannen? Der September ist der Monat in dem sich die Energie wandelt und das spüren wir ganz unterschiedlich, je nachdem wie wir selbst in Balance sind. Ein Ungleichgewicht der Kräfte zieht Krankheit nach sich, denn Wohlbefinden und Erfolg und das Fließen der Lebenskraft sind nur dann möglich, wenn durch Heilung ein Zuviel oder Zuwenig ausgeglichen wird. 

 

Frühlingstagundnachtgleiche – das Sonnenfest zu Ehren von Mutter Erde – Ostara

Mär 202018

Mit der Wintersonnenwende wurde im Dezember das Licht neu geboren, das heute mit der Dunkelheit in Einklang steht. Die Sonne befindet sich senkrecht über dem Erdäquator, um diesen dann in den nächsten Tagen nach Norden hin zu überschreiten, damit bei uns die Tage länger werden und die Dunkelheit sich noch mehr zurückzieht. Nach alter Tradition werden diese Tage das Licht der Sonne und ihre Wärme gefeiert, denn sie bringen nach dem Winter das neue Leben. Wir sehnen uns nach der Sonne, ihrem Licht und der Wärme und zugleich spüren wir eine Veränderung in uns. Eine neue Kraft will sich entfalten, ebenso wie in der Natur neue Samen zu reifen beginnen, die mit der Kraft des Frühlings aufgehen, um zu wachsen.
Der Frühling ist eine Zeit der Wiedergeburt der Natur. Eine Jahreszeit, in der das Leben sprießt. Denn der Winter neigt sich mehr und mehr dem Ende, auch wenn er sich hin und wieder noch einmal zeigt, verliert er doch an Kraft. Die Tage werden allmählich wärmer und schon bald wird eine neue Fruchtbarkeit durch das bevorstehende Osterfest (das von Ostara abgeleitete wurde) gefeiert. Diese Fruchtbarkeit der Erde wird durch Eier symbolisiert. Sie stehen für das Neue und die Wiedergeburt. Neues Leben reift in der Erde heran, in den Tieren und neue Kräfte auch in uns. So wie sich die Natur erneuert, spüren wie die Energie dieser Jahreszeit auch in uns.

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Wenn du die Tage raus gehst, spüre den Boden unter deinen Füßen, schmecke die Luft, schau dich um – alles beginnt zu wachsen, zu blühen. Lasse dieses neue Leben auf dich wirken. Du kannst deine Arme ausbreiten, recke dein Gesicht und die Hände der Sonne entgegen und tanke dich mit dieser Energie auf, fülle deine leeren Speicher wieder mit den Strahlen der Sonne und lasse bewusst die Kraft des Winters über deine Füße hin zu Mutter Erde abfließen. Lausche in dich hinein.
Was ist in dir Neues noch verborgen? Was will aus dir heraus? Welche Ideen wollen zu neuen Projekten oder Aufgaben geboren werden? Was ruft in dir nach Neubeginn? Nach Veränderung?


Der Neumond, der eine besonders starke Kraft hatte, damit wir Altes loslassen konnten, ist gerade vorüber und der zunehmende Mond hilft dir deine Samen zu erkennen, die in dir reifen um später Früchte zu tragen. Lausche deiner Intuition und lasse dich vom Flüstern in deinem Herzen inspirieren. Höre mehr auf dein Herz als auf deinen Verstand. Das Fühlen sollte mehr im Vordergrund stehen als das Denken.
Du kannst in den Tagen dein eigenes kleines Feuer entzünden oder eine Kerze, gib Frühlingskräuter hinzu und spüre die Kraft des Elementes, das dein inneres Feuer nährt und dir hilft der Kraft aus deiner Seele in der Welt Ausdruck zu verleihen.
Lausche in den nächsten Tagen beim Aufwachen (im Übergangszustand zwischen Schlafen und Wachen) den inspirierenden Worten aus deinem Herzen, deiner Seele. Schreibe Gedanken auf und deine Gefühle und deine Träume.

Danke jedem Tag dem Licht, Mutter Erde und dem Göttlichen, das auch in dir lebt. Der Kraft deiner Seele. Fühle dich getragen im Fluss des Lebens, im Fluss der Energie aus deiner Seele. Vertraue darauf, dass all die Antworten, nach denen du suchst in dir sind.
Alles Liebe

 

 

 

Erster Vollmond im März - die Energie des Mondes

Mär 012018

Es gibt Tage, an denen wir das Gefühl haben, am Ufer unseres Lebensflusses gestrandet zu sein ohne, dass wir das wollten. Doch dieses Stranden hat seinen Sinn. Vielleicht will etwas im Leben gesehen werden, etwas angenommen und akzeptiert oder etwas verändert werden. Vielleicht geht es aber nur darum uns ein wenig mehr zu finden.
Das jedoch können wir nur selbst erspüren.

Heute, morgen und auch übermorgen sind dafür gute Tage und auch Nächte. Denn der Vollmond mit seinem Licht gilt schon seither als die energetischste und kraftvollste Zeit. Sie ist eine sehr intensive Zeit. Wir erleben die Welt gefühlvoller. Zudem hilft der Märzvollmond (es ist wieder der erste des Monats, wie auch im Januar gibt es einen besonderen Zweiten) uns beim Erkennen und Realisieren der Wünsche und hilft zugleich uns so anzunehmen, wie wir sind. In diesen Tagen und den Abenden ist es wichtig, dass wir uns entspannen und/oder meditieren, um den Geist für etwas Höheres zu öffnen, etwas das jenseits der sichtbaren Welt liegt.

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1. März/ 1. Vollmondtag
Du kannst dir selbst Fragen stellen. Horche in dich hinein? Was will beantwortet werden? Was will angenommen werden?
Was sind deine Sehnsüchte? Was deine Träume? Was ist dir wirklich wichtig? Lebst du das Leben, das dich glücklich macht? Bist du der/diejenige, die/der du sein willst? 
Der Mond hilft dir in den Tagen zu meditieren. Er hilft dir deine Gefühle zu erkennen ohne, dass du dich in ihnen verlierst. Seine Energie und sein Licht helfen dir zu erkennen, wer du wirklich bist und dich anzunehmen, wie du bist.


Du bist der Schöpfer deiner Wahrheit. Alles Wissen liegt bereits in dir, du musst dich nur daran erinnern.


Du kannst heute eine Liste deiner Wünsche und Träume machen, deine Sehnsüchte in Worte fassen oder dir deine tief in dir verborgenen Fragen beantworten. Spüre in dich hinein. Vertraue der Kraft deiner Seele und du wirst erkennen, was angenommen werden will.


2. März/ 2. Vollmondtag
Lasse diese Wünsche zum eigentlichen Vollmondtag vertrauensvoll los. Überlasse deine Wünsche dem Fluss des Lebens und werde dir bewusst, dass es eine größere Macht gibt, die am Wirken ist, vertraue darauf und fühle tief in dich hinein, hin zu deinem Herzen, an jenen Ort, an dem du loslassen kannst. Wenn du etwas erreichen willst, ist es notwendig deine Erwartungen an das Ergebnis loszulassen. Das bedeutet nicht, dass du deinen Wunsch aufgibst … nur gibst das Gebundensein an den Wunsch auf. Nimm die Ungewissheit an, ebenso das Verlangen an Altem festhalten oder bestimmte Entwicklungen steuern zu wollen. Tauche ein in das Mysterium des Lebens, dem bewussten Empfinden jeden Augenblicks. Nimm dich an, wie du bist. In liebevoller Aufmerksamkeit für dich.

3. März/ 3. Vollmondtag
Werde dir bewusst, dass du einen Sinn im Leben erfüllst. Du hast einzigartige Fähigkeiten und eine besondere Art, diese zum Ausdruck zu bringen. Dein Kopf und dein Verstand liefern dir nur bedingt Antworten. Begebe dich daher auf die Suche nach dem Gott oder der Göttin in dir, suche nach dem heiligen Sinn, für den du geboren wurdest und den du erfüllen möchtest. Finde dein höheres Selbst und erwecke in dir das alles beobachtende Bewusstsein, das die Essenz deines wahren Selbst ist. Erlebe dich als zeitloses unbegrenztes Wesen.

Auch an diesem Tag kannst du dir eine Liste mit all deine Talenten und Fähigkeiten machen. Schreibe alles auf, was du gut kannst, was dich beim Tun mit Freude erfüllt und was du liebend gern tust. Wie kannst du anderen helfen?

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Du verbindest dich mit den Energien des Lebens. Ich wünsche dir eine gesegnete und wunderbare Zeit im Licht des vollen Mondes. Alles Liebe

Altes Wissen für eine neue Zeit. Imbolc und der zweite Vollmond

Jan 292018

Im Rhythmus der Jahreszeiten folgt auf den Winter der Frühling. Der zweite Vollmond, der Schneemond des Jahres, lässt uns an das (zur Wintersonnwende) neugeborene Licht immer mehr erinnern. Denn die Erde feiert im Verborgenen das Erneuerungsfest. In alten Zeiten wurde im Norden mit dem zweiten Vollmond Imbolc, das Lichtfest, gefeiert. Die Tage werden auf der Nordhalbkugel spürbar länger und ist man aufmerksam, hört man die Vögel bereits morgens deutlicher singen, die Knospen an den Bäumen werden praller, die Haselnuss steht in voller Blüte … das sind nur die ersten Boten der neuen Frühlingszeit. Denn noch ist vieles verborgen.
In diesem Jahr fällt der zweite Vollmond noch einmal in den Januar und damit ist er zugleich ein Blue Moon - das heißt, ihm wird eine magische Aura nachgesagt, die sehr stark wirken und tiefe Veränderungen im Bewusstsein bewirken kann.

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Du kannst die kraftvolle Energie, die noch verborgen in der Erde schlummert, dennoch für dich nutzen, indem du diese Tage viel nach draußen gehst und achtsam beobachtest. Gehe achtsam spazieren, spüre Mutter Erde unter deinen Füßen, schaue dich um und fühle ohne dabei zu denken oder dich in deinen Alltaggedanken zu verlieren.
Atme bewusst die Luft, spüre wie sich das Einatmen und Ausatmen im Gehen anfühlt. Wenn du abends spazieren gehst, dann genieße das Licht des Vollmondes und spüre in dich hinein, während das Mondlicht dich berührt. Der Mond verkörpert die Yin-Energie der Erde und wird dir helfen zur Ruhe zu kommen, innerlich still zu werden, um dich frei zu fühlen.
Wenn du Yoga praktizierst, kannst du besonders im YinYoga achtsam in das Spüren deines Körpers sinken, nimm dich an, wie du bist, in liebevoller Achtsamkeit, sanft und dich selbst akzeptierend. Versuche nicht mehr zu wollen, als dich dein Streben vielleicht glauben lässt. Nimm dich an, wie du bist und komme mit jedem Atemzug mehr ins Fühlen. Atme bewusst. Beobachte jeden Ein- und jeden Ausatem und nimm wahr, was sich verändert. Ohne zu werten und ohne es zu benennen.
Wenn es dir möglich ist, mache Yoga in den Tagen vor einem Fenster, von dem aus du den Mond sehen kannst. Nimm sein Licht wahr und vielleicht seine Korona.
Spüre die Kraft der Natur. Des Mondes. Sie fließt auch in dir.
Nimm dir Zeit für dich. Meditiere ebenfalls im Mondlicht oder bei Kerzenschein in einem Raum, in dem du dich geborgen fühlst. Nimm dir Zeit für deine tiefsten Wünsche und deine Sehnsüchte. Sie erzählen dir davon, was nach Veränderung ruft. In der Meditation kannst du Klarheit darüber gewinnen, was wirklich wichtig für dich ist. Tauche ein in deine innere Stille. In deine Kraft und dem Fluss deines Lebens. Mit der Kraft des Frühlings, die eine Neugeburt allen Lebens aus Mutter Erde ist, kannst du auch Veränderung in dein Leben bringen.


Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit. Licht & Liebe


Die Vollmondzeit dauert insgesamt drei Tage. Der Tag davor, der Vollmondtag im Kalender und auch der danach. Für diesen Schneemond sind das die Tage und Nächte des: 30.01. 31.01. und 01.02.2018.

 

Foto: Pixabay