Jenseits des Vergessens

Blog von Amanda Koch

Erwecke deine Lebenslust und Lebensfreude

Mai 012020

Im Kreislauf der Jahreszeiten gibt es 4 Feste, die als Mittenfeste gefeiert werden oder zu einer bestimmten Mondphase. Beltane/Beltaine ist eins der Feste, das in der Mitte zwischen der Frühlingstagundnachtgleiche und Sommersonnenwende liegt.
Die zunehmende Kraft der Sonne macht das Land um uns grüner, es ist ein wundervoll strahlendes Grün, das uns gerade draußen begegnet und ein Lächeln in unser Gesicht zaubert. Immer mehr Blumen blühen und auch wir spüren in uns die zunehmende Lebensfreude und die Lebenskraft, die immer mehr erwacht.
Nun beginnen sich bei dir die ersten Veränderungen zu zeigen, denn das, was zur Wintersonnenwende (Yule) in dir Neues erwachte und sich bis Imbolc in dir verstärken durfte, damit du weißt, was sich wirklich aus deinem Herzen heraus manifestieren möchte, beginnt sich nun zu offenbaren. Damit kommst du immer stärker in dein Vertrauen und in deine ureigene Kraft.
Im Zyklus eines Mondjahres, das zusammen mit dem Sonnenjahr schwingt, fällt das Fest auf den 5. Vollmond nach Yule und der ist am 7.Mai 2020. Spüre für dich nach innen, wann für dich der Höhepunkt dieser Jahreszeit gekommen ist. Mit der baldigen vollen Mondin kannst du aus deinem inneren Vertrauen in die Lebensfreude eintauchen, sie ausleben und mit allen Sinnen genießen – lachend – tanzend- singend – erschaffend – in den Sommer eintauchen. Denn mit Beltane beginnt der keltische Sommer. Lasst uns tanzen und das Leben genießen.

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Um uns herum explodiert die Lebenskraft und was sich in der ganzen Natur entfaltet, das bringt auch unser eigenes Leben in Schwung. Nichts steht der Entfaltung der Lebenskraft mehr im Weg, was im Zyklus der Mondin mit dem vollen Licht (Vollmond) noch einmal ganz bewusst gespürt werden kann.
Diese volle Mondin spiegelt die fruchtbare Zeit besonders wieder und steht für: Liebe, Sexualität, Ausstrahlung und Schönheit. Sie wirkt nährend, erhaltend und hilft dir deine eigene Lebenskraft in dein Leben zu bringen, deine Lebensfreude und Lebenslust.

Für all jene, die in meinen Yogakursen sind: Ihr könnt die Chi-Session von dieser Woche gern wiederholen, die Göttin, die in euch erwacht und die Energie der Winde wie auch die Verwurzelung sind wundervolle Bewegungen, um in deine Kraft zu gelangen, sie zu spüren und die Lebensfreude noch mehr zu erwecken ...

Mein Herz grüßt dein Herz … nutze ein Ritual um in deine Kraft zu kommen. 

Hilflosigkeit als eine Form der Angst

Apr 242020

Über den Tag hinweg geschah gestern mit mir etwas, dass mich in ein Gefühl der Hilflosigkeit sinken lies und für eine Weile blieb ich darin, völlig unbewusst sah ich nur das wogegen ich kämpfen muss und fühlte mich aber zugleich machtlos - als einzelne.
Mich überwältigte das Gefühl so sehr, dass ich weinte und nur noch in den Wald wollte. So folgte ich der Sehnsucht. Und erst umgeben von Bäumen spürte ich, worin ich mich verfangen hatte: in einer Form von Angst und ich umarmte das Gefühl, dankte der Emotion, dass sie sich gezeigt hatte und damit erkannte ich, dass ich die Kraft in mir trage, etwas zu verändern. Indem ich nicht länger den Gedanken habe, kämpfen zu müssen, um etwas verändern zu wollen, fühlte ich mich nicht länger machtlos.
Und ich frage weiter nach innen und zugleich auch die Bäume um mich herum: Was gibt es tief in mir zu verstehen? Wohin will ich meine Lebensenergie fließen lassen? In das, was ich mir wünsche oder dorthin was ich mir nicht wünsche? Wie sieht kämpfen aus? Was bewirkt Kampf in mir?

Alles beginnt in mir (in uns) - jede Form von Veränderung beginnt in einem selbst. Und wenn ich mir vorstelle und es zugleich fühle, wie mein Leben aussehen soll, wie meine Zukunft für meine Familie & meine drei Kinder - aussehen darf und wie ich mir eine Welt wünsche, in der ich liebend gern sein möchte und in der ich meine Enkelkinder umarme und glücklich bin, mit all der Freude um mich ... dann ist es leicht all meine Lebensenergie dorthin fließen zu lassen und zugleich unterstütze nicht länger unbewusst, das was ich nicht will.

Jeder einzelne von uns ist stärker und machtvoller als er glaubt. Und vllt dürfen wir das durch die derzeitige „Isolation“ (den shutdown) verstehen. Das wir zu lange von unserem eigenen Inneren und damit von der Natur abgetrennt waren, und dass wir uns endlich wieder daran erinnern dürfen, was das Göttliche in uns ist? Das wir uns erinneren, wer wir wirklich sind? Warum wir geboren wurden und welche einzigartigen Fähigkeiten wir besitzen, denen wir uns (bisher) gar nicht bewusst waren, weil wir den Erwartungen der anderen gefolgt sind.
Kreiere dir das Leben, das für dich, im Einklang mit der Natur, lebenswert ist. Wie willst du leben? Welcher Beitrag möchtest du für andere sein? Was ist dein einzigartiges Geschenk an die Welt?
Und vllt sind uns die Menschen in Schweden da einen Schritt voraus. Sie leben anders mit der Natur und daher brauchten sie den Weg des shutdown nicht. Sie brauchen die Zeit der Besinnung nicht, und das Rausreißen aus dem Alltag nicht, denn sie sind bereits selbstbestimmender? Als Volk und als Regierung. Sie folgen mehr ihrer inneren Natur als wir ... ? 

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Entdecke die Magie der Fragen

Apr 192020

Angst ist das Gegenteil von Liebe? Angst trennt? Liebe verbindet?

Ich liebe es Fragen zu stellen, denn eine Frage öffnet Bewusstsein, während eine Antwort begrenzt. Unser Verstand kann nur dorthin gelangen, wo er schon einmal war. Daher ist es von Vorteil sich für die wirklich wichtigen Fragen im Leben einen Moment Zeit zu nehmen. Denn wenn du die Fragen schnell mit deinem Verstand (mit dem Kopf) beantwortest, beantwortest du sie aus deinem derzeitigen Bewusstsein heraus und den Erfahrungen, die du bereit gemacht hast. Du bist jedoch mehr als deine Erfahrungen und wenn du das anerkennst, spürst du, dass du einer tieferen Wahrheit in dir folgst.

Ich möchte die folgenden Fragen gern auf das Thema Krankheit und Kranksein beziehen, verbunden mit der Angst krank werden zu können.
Was passiert mit einem Menschen, dem gesagt wird, dass er sich mit einem Erreger (Virus oder Bakterium) infiziert hat, der sehr aggressiv ist und an dem schon andere Menschen gestorben sind?
Und was geschieht, wenn derjenige darauf vertraut, dass es stimmt, was ihm gesagt wird oder der Virus oder das Bakterium sogar einen Namen bekommt, weil das einen Wissensvorteil vermittelt?
Worauf stellt sich dieser Mensch innerlich ein?
Dass er wieder gesund wird? Oder dass er auch krank wird und ggf. sterben könnte?
Worauf stellen sich sein Immunsystem und all seine Zellen ein? Auf Heilung? Oder auf krank machende Symptome, die schon andere gehabt haben?
Wie wird die „Krankheit“ verlaufen? Wird derjenige schnell wieder in seine Balance und damit Gesundheit kommen? Oder wird er sehr lange krank sein, schwer erkranken oder sogar leichter damit sterben?
Womit wird der Körper gedanklich und emotional genährt? Mit Vertrauen in die eigene Selbstheilungskraft, die durch die Natur unterstützt werden kann? Denn für alles, was aus der Natur kommt, gibt es in der Natur auch ein „Gegenmittel“ und das kann für jeden ein anderes sein. Oder nährt den Körper der Glauben, dass es von außen kein medizinisches Mittel gibt? Und solange ein Impfstoff fehlt (der Viren bekämpft) oder ein Antibiotikum (das Bakterien bekämpft) der Mensch im Kampf gegen die Natur verloren ist?

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Was wäre, wenn alles Schwingung ist?
Wenn alles Energie ist? Jeder Mensch seine eigene Schwingung hat? Viren die ihre? Bakterien ebenfalls nur ein Ausdruck und eine Manifestation derselben Lebenskraft wären, so wie alles andere? Was wäre, wenn alles, was der Körper uns durch „Kranksein“ zeigt, ein Weg in die eigene Kraft und Heilung ist?
Was wäre, wenn nichts in der Natur per se schlecht oder gut wäre, sondern einfach nur SEIN dürfte? Was wäre, wenn „kämpfen“ zu einem alten Bewusstsein gehören würde, das sich endlich wandeln darf?
Was wäre dann das Geschenk in all dem, was gerade geschieht?
Du wirst spüren, dass einige der Fragen in dir Freude und Leichtigkeit hervorrufen und andere eine gewisse Schwere. Wenn du der Leichtigkeit folgst, folgst du deinem inneren Weg und du tust es in Mitgefühl für andere, die anders denken. Glaube an deine Kraft und deine Stärke, die allein durch dein Andersein wirkt.
Was bewirkt Kampf? Was bewirkt Mitgefühl?
Bedenke, dass es keine richtige und keine falsche Antwort gibt. Es gibt nur deine Wahrheit, die deinen Weg bestimmt, dem du dir damit bewusster werden kannst? Lebe dann das, was in deinem Inneren wahr ist und stehe dazu!
Danke, dass du da bist, dass es dich gibt und dass du deinen Weg in die Veränderung gehst. Erschaffe eine neue Welt von innen heraus. Lenke dich dabei nicht ab.

 

Frühling und Osterbrauch

Apr 092020

Der April steht ganz unter dem Zeichen des Osterfestes. Ostern wird nach dem kraftvollen Frühlingsvollmond, dem ersten Vollmond nach der Tagundnachtgleiche im März, gefeiert. Dieser christliche Feiertag wurde auf das germanisch-keltische Frühlingsfest gelegt, welches die Menschen nach der Christianisierung nicht aufgeben wollten. Ostern geht damit vermutlich auf eine germanische Frühlingsgöttin namens Ostara oder Eostrae (Eostre) zurück. Sie war eine Göttin des aufsteigenden Sonnenlichts und der damit verbundenen Energien des Neubeginns, der Wiedergeburt des Lebens. Die Wiedergeburtsthematik passt wiederum zum Tod-und Auferstehungsfest der Christen. Damit besitzt Ostern einen heidnischen Ursprung und viele alte Osterbräuche ranken sich um diese „heilige Zeit“. Das Osterfeuer symbolisiert beispielsweise die aufsteigende Sonne und erinnert daran, dass das ursprüngliche (vorchristliche) Fest um die Tagundnachtgleiche herum gefeiert wurde. Das geweihte Feuer galt als segen- und schutzbringend.


Der Name Gründonnerstag kommt beispielsweise vom Brauch, im Frühling eine vitaminreiche Kräutersuppe aus neunerlei frischen Kräutern zu essen. Welche neun Kräuter du für die Suppe verwendest, kannst du ganz intuitiv entscheiden - ganz nach eigenen Geschmack. Es eignen sich Brennnessel, Löwenzahn, Giersch, Spitzwegerich, Sauerampfer, Vogelmiere, Taubnessel, Knoblauchrauke, Brunnenkresse, Frauenmantel, Schnittlauch, Thymian, sparsam Scharbockskraut, Petersilie, Bärlauch und viele andere Küchenkräuter. Neun ist dabei eine heilige Zahl und repräsentiert als „drei mal drei“ das Göttliche schlechthin. Nach altem Glauben ist es die Göttin in Gestalt von Jungfrau, Mutter und Weise, nach christlichem stehen Vater, Sohn und Heiliger Geist symbolisch für das Bild, um dem Menschen die unsichtbaren Energien näher zu bringen.

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Das Osterfeuer symbolisiert die aufsteigende Sonne und erinnert daran, dass das ursprüngliche (vorchristliche) Fest um die Tagundnachtgleiche herum gefeiert wurde. Das geweihte Feuer galt als segen- und schutzbringend. Wasser am Ostermontag aus einer frischen Quelle und vor Sonnenaufgang geschöpft, soll heilende Wirkung haben.

Spüre nach innen und öffne dein Herz!

Fühle während der Ostertage in dich hinein. Welche Bilder tragen dich nach dem Frühlingsvollmond? Du kannst dich fragen: Welche Kraft treibt meine Gedanken und mein Handeln an? Welche Schwingung tief in mir nährt all meine Gedanken und bestimmt daher mein Denken? Wer bin ich und wer möchte ich wirklich sein?

In dir lebt deine Wahrheit. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Es gibt nur deinen Weg, der dich durch dein Leben begleitet. Und Bilder, Mythen und Religionen sind nur verschiedene Weisen sich dem tieferen Sinn des Lebens zu nähern und der Energie, die schwingt.

Mein Herz grüßt dein Herz.

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(c) Texte aus dem aktuellen Mondjournal und dem Jahreszeitenjournal - Erinnere dich an deine Magie, das im August 2020 erscheint. 

Rezept für eine keltische Kräutersuppe zu Gründonnerstag:

Zutaten: 250g Kräuter der neun Kräuter deiner Wahl
50g Butter
Salz
1 Zwiebel
2-3 Bärlauchblätter (oder Knoblauch)
2 EL Vollkornmehl,
¾l Gemüsebrühe
250g Sahne
Pfeffer, Muskat
Zum Garnieren: Ein paar frischen Blüten z.B. Gänseblümchen und ggf. ein Klecks Sauerrahm
Zubereitung: Die kleingehackte Zwiebel und ggf. den Knoblauch in geschmolzener Butter glasig dünsten. Mit Mehl bestäuben und anschwitzen lassen. Gieße dann die Hälfte der Gemüsebrühe und der Sahne hinzu und lasse alles kurz aufkochen lassen.
Gebe dann die kleingeschnittenen Kräuter mit der zweiten Hälfte der Brühe und Sahne dazu, püriere alles und lass es weitere zehn Minuten ziehen – nicht kochen, damit die Vitamine erhalten bleiben! Dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

 

 

 

 

Was bestimmt, wie wir leben?

Apr 032020

Das, was unser Denken aus unserem tiefsten Inneren nährt, beeinflusst auch unser Fühlen und unser Handeln. Anders gesagt: Unsere Werte und unsere Praktiken führen zu unserem Wohlbefinden oder zu körperlichen, psychischen und energetischen Störungen.
Wir bewegen uns auf eine Weise, wir haushalten auf bestimmte Weise mit unserer Lebensenergie und wir richten unseren Geist und unsere Sinne auf etwas in der Welt aus. In jedem Augenblick jedoch strömen unzählige Sinneseindrücke auf uns ein. Wir jedoch filtern diese und nehmen nur das auf und wahr, worauf wir innerlich ausgerichtet sind.
Zudem sehen wir nur 7% von dem, was wirklich um uns geschieht. Mehr erfasst unser menschliches Auge nicht. Wir agieren zu 95% unbewusst und sind nur zu 5% bewusst (im Wachzustand). Das bedeutet, dass wir über unser Unterbewusstsein unglaublich viel aufnehmen.
Werden wir nun durch eine Welle der Angst, der Unsicherheit, der Überforderung oder vielleicht auch Wut überrollt, die durch Machtlosigkeit hervortritt, blockiert uns das energetisch in unserem unteren Energiezentrum, dem Wurzelchakra, aber auch im Solarplexus und Herzchakra.
Das Wurzelchakra steht energetisch für unser Urvertrauen & unser Vertrauen ins Leben. Es ist dem Element Erde zugeordnet und lässt uns spüren, wie verwurzelt wir sind. Von den Sinnesorganen ist es der Nase zugeordnet und (motorisch) den Ausscheidungsorganen (Daher haben die Menschen, die Klopapier gekauft haben, einfach nur ihr Empfinden von Entwurzelung der Welt gezeigt. Das was im (unsichtbaren) Energiekörper geschehen ist, haben sie gespürt und auf diese Weise in die Welt gespiegelt.).
Das, was derzeit durch den C-Virus energetisch noch geschieht, sind Störungen bzw. Blockaden des Solarplexus, der Bauchregion über dem Bauchnabel, der für Lebensfreude steht und dem Element Feuer zugeordnet ist. Wir verlieren unser Lebensfeuer und unsere Kraft, wenn auch dieses Chakra in seiner Schwingung gestört wird. Unsere Augen oder die Füßen können es uns zuerst zeigen. Oder unser Immunsystem, das mit dem Solarplexus verbunden ist.
Zudem betrifft es noch das Herzchakra. Ist es gestört oder blockiert kann sich das durch die Haut, Haare und Zähne zeigen oder an (kalten) Händen, ggf frieren wir viel schneller.
Die gesamte Vitalhülle wird schwächer.

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Daher kannst du einiges für dich tun:

1. Laufe viel barfuß, gern draußen, um das frische Grün unter deinen Füßen zu spüren
2. Praktiziere Yoga für dein WurzelChakra, SolarplexusChakra und HerzChakra (das sind jene Energiezentren, die derzeit am häufigsten gestört oder blockiert werden) z.B. durch Asanas, die dich erden, Rumpfdrehungen & herzöffnende Asanas
3. Atme ganz bewusst – werde dir mindestens dreimal tgl deines Atems bewusst. Spüre, dass du atmest und beobachte dein Ein- und Ausatmen
4. Zentriere dich über deinen Atem und verwurzele dich
5. Meditiere (am besten in der Morgendämmerung, die ist gerade magisch)
6. Ernähre dich gesund und vitaminreich – frage deinen Körper, was er braucht
7. Genieße dein Essen und sei von Herzen dankbar dafür
8. Trinke viel frisches Wasser
9. Bewege dich an der frischen Luft
10. Tanze und höre Musik
11. Sei kreativ
12. Räume auf und tauche in die Energie der Erneuerung
13. Chille den ganzen Tag, wenn dir danach ist (uns wird Zeit geschenkt)
14. Lese ein Buch
15. Schreibe ein Buch. Schreibe Tagebuch oder versende Herzensgrüße
16. Genieße deine Familie
17. Genieße die Magie des Frühlings
18. Sei dankbar für alles was du hast!
19. Segne deinen heiligen Weg, indem du deine Füße massierst oder einölst.
20. Lass abends vor dem Einschlafen alles Belastende und Vergangene los, schlafe erholsam und erwache am Morgen für einen neuen Tag voller Wunder. Das ist die buddhistische Lebensweisheit, die uns den Sinn des tgl Loslassens, des Sterbens (wenn wir schlafen verlässt unser Seelenbewusstsein den Körper) und des neuen Erwachens zeigt. Wir erleben diesen Kreislauf jeden Tag und jede Nacht.
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Die Magie der Nächte zwischen den Zeiten

Dez 222019

Das Sonnenjahr ist länger als das Mondjahr und die Tage und Nächte dazwischen werden Rauhnächte genannt. Ihnen wird eine besondere Magie zugesprochen und in alter Überlieferung gibt es viele Rituale und Bräuche. Entscheide dabei immer selbst, was sich für dich stimmig anfühlt, folge nicht einfach einem Ritual, das du nicht mit deinem Herzen hinterfragt hast.
Für mich ist es wichtig diese Tage und Abende in Harmonie zu verbringen, Zeit für mich zu haben, um das Jahr zu reflektieren und um zu meditieren. Bei all dem geht es mir darum sein zu dürfen, ohne ein besonderes Ziel zu verfolgen. Denn in dieser Gelassenheit kann ich leichter empfangen, was sich zeigen darf.

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Die Natur mit ihrer YinEnergie unterstützt dich in den noch langen dunklen Nächte in die Stille zu gehen, um all das zu reflektieren, was dich ausmacht und um das zu empfangen, was Neues zu dir kommen darf. Du kannst diese Zeiten aber auch einfach nur spüren und im Fluss deiner Lebensenergien sein. Du kannst Tagebuch führen, um dir deiner Gedanken bewusst zu werden und alles festhalten, was dir in der Natur, in deiner Familie oder zusammen mit anderen bewusst wird. Auch kannst du Altes loslassen, damit sich Neues manifestieren darf.

Spüre in die Kraft deiner Seele. Du bist ein Kind von Himmel und Erde. Du bist ein Kind des Lichtes und der Liebe. Spüre hinein in dein Herz, öffne dich für die Liebe und sei bereit Liebe zu geben.
Für mich ist diese Zeit schon immer eine der magischsten des Jahres. Meine Urgroßmutter riet mir als Kind in diesen Nächten besonders auf meine Träume zu achten. „Sie verraten dir etwas über dich, was sonst tief verborgen ist“, hat sie geflüstert und so begann ich in dem göttlichen Universum an Wunder zu glauben. Zudem riet sie mir, stets liebevoll zu mir selbst und zu anderen zu sein. „Bleibe immer in der Kraft deines Herzens und in der Liebe“, waren ihre Worte. Heute liegt für mich in dieser Achtsamkeit und der Liebe nicht nur der größte Zauber der Weihnacht sondern des Lebens. Wenn wir in der Liebe sein können, erleben wir Wunder.

Alles Liebe, Geborgenheit und Freude der Weihnacht, die als Segen im neuen Jahr bleiben.