Jenseits des Vergessens

Blog von Amanda Koch

Kreislauf des Lebens

Nov 042016

Besinnen wir uns unserer tief in uns verborgenen Wurzeln, stoßen wir auf unsere keltischen Urahnen. Ein Volk nach deren Weltbild es in beseelten Welten lebte. Neben der Welt des Physischen, unserer grobstofflichen Welt, gibt es noch die Anderswelt, eine feinstoffliche Welt. Und nur die Druiden mit ihren Riten können in diese andere Welt reisen.
Und gleich dem schamanischen Bewusstsein basiert auch der keltische Glaube darauf, dass alle Seelen einer göttlichen Quelle entspringen und es keine Trennung von Mensch-Natur-und Kosmos gibt. Alles ist mit allem verbunden. Und der Mensch ist Teil eines großen Ganzen.
Vergleiche ich diese Glaubensgrundsätze ähneln sie sehr religiösen Vorstellungen und selbst die Ahnen sahen das Leben als Kreislauf. Ein Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod, bevor die Seele in ein weiteres Leben inkarniert.
Ist es an uns, uns darauf zurückzubesinnen? Und aus den Schleiern der physischen Welt zu erwachen, die uns all das vergessen lassen, was unsere Ahnen bereits wussten und fühlten?

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Der Kreislauf des Lebens – Symbolik der Triskele

In meiner Forschung in den alten Worten um Avalon stieß ich unwillkürlich auf bestimmte Symbole. Sie allein zu betrachten und in ihren verschiedensten Darstellungen zu untersuchen, zeigte mir eine Übereinstimmung mit anderen Glaubensrichtungen und Weltanschauungen. Die Triskele, auch Dreierspirale genannt, symbolisiert dabei den Kreislauf jeden Lebens in unserer irdischen Welt.
Das Werden – das Sein – das Vergehen. Leben – Geburt – Tod.
Damit symbolisiert die Triskele den Weg des Lebens. Und dieses keltische Symbol erzählt uns dabei die Geschichte der Bewegung des Lebens. Alles beginnt mit der Geburt. Eine Seele findet menschliche Eltern und gelangt in einen Körper, der in der irdischen Welt seine Erfahrungen machen wird.
Die Triskele zeigt das mit: Mutter – Vater - Kind.


Die Seele „ruht“ in einem Leben in einem Körper mit Verstand und Geist.
Seele – Geist – Körper vereint hier die Triskele.
Das Leben aber unterliegt Höhen und Tiefen. Im Fluss des Lebens wird jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Leben, lernen, wachsen, fallen und verlieren, gewinnen, traurig sein und Glück fühlen. Und inmitten all dieser Erfahrungen wird sich das Leben in
Vergangenheit – Gegenwart – und Zukunft gliedern. Auch das symbolisiert die Triskele.
Die Seele strebt nach Erfahrungen durch die Sinne und dies kann sie nur in einem (manifestierten) Körper als Mensch (oder Pflanze, als Tier oder im Entstehen von Mineralien, Gestein.) In der Welt des Sterblichen leben wir in unserem vergänglichen Körper zusammen mit den Pflanzen und Tieren in einer materiellen Welt. In der Anderswelt existieren die Geister, die Götter und in der unsichtbaren Welt die sich bewegenden Energien, die Kräfte von Sonne und Mond und der Elemente.
All das lässt sich unabhängig von Zeit, Region, Kultur und Religion oder mythischer Geschichte überall finden. Im Zusammenspiel des Daseins zeigt die Triskele folgende Dreiheit:
Schöpfung – Erhaltung – Zerstörung.
Vater – Sohn – Heiliger Geist.
Im Leben der großen Göttin wird dies mit: Junges Mädchen – Mutter – und Greisin dargestellt.

Die Symbolik der Triskele allein, hat mich innehalten lassen und mich verstehen lassen, das wir auf der Suche nach Wurzeln so oft nach Osten schauen. Dabei haben wir all das Wissen tief in uns ... und die Symbolik unserer Ahnen erinnert uns daran.